24. März

"Heute glaubt niemand mehr, was wir so jung erlebt und gelitten haben..." Zwangsarbeit im Nationalsozialismus - Herausforderungen für die historische Bildung

Deutsch-tschechische Online-Fortbildung für Pädagog_innen am 05.05 und 19.05.2021

Zwischen 1939 und 1945 erschuf das nationalsozialistische Deutschland eine der umfangreichsten Zwangsarbeitermaschinerien der Geschichte. Fast 20 Millionen Menschen - sogenannte zivile Zwangsarbeiter_innen - mussten für das nationalsozialistische System arbeiten, allein 13 Millionen von ihnen innerhalb des Deutschen Reiches.

Die zweiteiligen Fortbildung ist gerichtet an deutsche und tschechische Multiplikator_innen und bietet Einblicke in derzeitige Forschungserkenntnisse zu Zwangsarbeit während der NS-Zeit, lokalgeschichtliche Auseinandersetzungen und methodische Ansätze für die digitale und analoge Vermittlung der Thematik in der Arbeit mit Jugendlichen.

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24. März

Jugendkulturen und Jugendpolitik ------- 25. Mai 2021/18 - 19:30 Uhr

Dritte Veranstaltung der Veranstaltungsreihe "Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR" (online)

In der Veranstaltung #3 am 25.05.2021 mit Christiane Eisler und Dr. Steffi Lehmann richten die Expertinnen den Blick auf jugendliche Subkulturen in der DDR im Allgemeinen und thematisieren die Jugendpolitik der SED-Diktatur.

Christiane Eisler ist eine Leipziger Fotografin. Sie begleitete die Jugendszenen der DDR vor allem in den 1980er Jahren fotografisch und durfte als eine der wenigen in einem Jugendwerkhof fotografieren.

Dr. Steffi Lehmann, Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. in Chemnitz, legte 2018 eine umfassende Studie über die Jugendpolitik der SED-Diktatur vor.

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1. März

In Memoriam

Prof. Jan Sokol war vom 1998 bis 2017 Mitglied im Kuratorium der Brücke/Most-Stiftung. Er hat sich wie alle Mitglieder des Kuratoriums als „Brückenbauer“ zwischen Tschechen und Deutschen verstanden. Er war ein Brückenbauer, der in den 1990-er Jahren den damals umstrittenen Weg der Stiftung über die Brücke entscheidend mitbestimmt hat, nämlich für die Verständigung und Versöhnung zwischen Tschechen und Deutschen ohne Vorbehalte und Vorbedingungen zu arbeiten, zugleich in Kenntnis der historischen Vorbelastungen. Überzeugend und beeindruckend war Jan Sokols historisch-philosophische Begründung dieses Weges. Mit Geduld, Gelassenheit und Empathie vertrat er seine Positionen in zahlreichen Veranstaltungen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage. Wer wie er den Mut hatte, die Charta 77 zu unterzeichnen, der stand auf festem moralischen Grund.

Ich bin froh und glücklich, mit Jan Sokol einen Weggefährten erlebt zu haben, der mir die Zweifel über die Richtigkeit des gemeinsamen Weges genommen und zum Ansehen der Brücke/Most-Stiftung in den deutsch-tschechischen Beziehungen maßgeblich beigetragen hat.

Prof. Dr. Helmut Köser

Gründer und Vorstandsvorsitzender der Brücke/Most-Stiftung

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