28. April

Jugendkulturen und Jugendpolitik ------- 25. Mai 2021/18 - 19:30 Uhr

Erinnerung: Dritte Veranstaltung der Veranstaltungsreihe "Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR" (online)

In der Veranstaltung #3 am 25.05.2021 mit Christiane Eisler und Dr. Steffi Lehmann richten die Expertinnen den Blick auf jugendliche Subkulturen in der DDR im Allgemeinen und thematisieren die Jugendpolitik der SED-Diktatur.

Christiane Eisler ist eine Leipziger Fotografin. Sie begleitete die Jugendszenen der DDR vor allem in den 1980er Jahren fotografisch und durfte als eine der wenigen in einem Jugendwerkhof fotografieren.

Dr. Steffi Lehmann, Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. in Chemnitz, legte 2018 eine umfassende Studie über die Jugendpolitik der SED-Diktatur vor.

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27. April

Geschichte(n) der Diktatur - lokale Spurensuche in Terezín/Theresienstadt

Studienfahrt für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vom 16. - 18. Juli 2021

„… Bei einem Zwischenhalt in Chemnitz wurden 93 Menschen aus den sächsischen Regierungsbezirken Chemnitz und Zwickau angeschlossen. Von ihnen hatten nach den Angaben in der Theresienstädter Liste 63 ihren letzten Wohnort in Chemnitz, 22 in Plauen und 8 in Zwickau…“

Das Theresienstädter Gedenkbuch ist allen Opfern der Judentransporte aus Deutschland nach Theresienstadt von 1942 bis 1945 namentlich gewidmet. Finden wir hinter den Namen aus Chemnitz, Zwickau, Plauen oder aus Leipzig, Dresden, Zittau oder anderen sächsischen Orten Spuren ihrer Geschichte?

Ziel unserer Bildungsreise ist es, gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Ideen zu entwickeln, wie Spurensuche mit Jugendlichen in der Region erweitert und verbunden werden kann mit einem Besuch der Gedenkstätte Theresienstadt/Terezín.

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1. März

In Memoriam

Prof. Jan Sokol war vom 1998 bis 2017 Mitglied im Kuratorium der Brücke/Most-Stiftung. Er hat sich wie alle Mitglieder des Kuratoriums als „Brückenbauer“ zwischen Tschechen und Deutschen verstanden. Er war ein Brückenbauer, der in den 1990-er Jahren den damals umstrittenen Weg der Stiftung über die Brücke entscheidend mitbestimmt hat, nämlich für die Verständigung und Versöhnung zwischen Tschechen und Deutschen ohne Vorbehalte und Vorbedingungen zu arbeiten, zugleich in Kenntnis der historischen Vorbelastungen. Überzeugend und beeindruckend war Jan Sokols historisch-philosophische Begründung dieses Weges. Mit Geduld, Gelassenheit und Empathie vertrat er seine Positionen in zahlreichen Veranstaltungen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage. Wer wie er den Mut hatte, die Charta 77 zu unterzeichnen, der stand auf festem moralischen Grund.

Ich bin froh und glücklich, mit Jan Sokol einen Weggefährten erlebt zu haben, der mir die Zweifel über die Richtigkeit des gemeinsamen Weges genommen und zum Ansehen der Brücke/Most-Stiftung in den deutsch-tschechischen Beziehungen maßgeblich beigetragen hat.

Prof. Dr. Helmut Köser

Gründer und Vorstandsvorsitzender der Brücke/Most-Stiftung

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